Am 22. August 2010 ist es wieder soweit.
Die Freiwillige Feuerwehr Sachsenhausen lädt zum Sommerfest ein.
Ab 12 Uhr ist unser Feuerwehrgrill für Sie eingeheizt.
Oder gönnen Sie sich ein Stück selbstgemachten Kuchen und leckeren Kaffee.
Für ausreichend Unterhaltung für Groß und Klein ist gesorgt:
- Feuerwehrparkour
- Malwettbewerb
- Kinderschminken
- Fahrzeugshow
Wir freuen uns bei diesem schönen Wetter mit Ihnen zu feiern.
Ihre Freiwillige Feuerwehr Sachsenhausen
Die Jugendfeuerwehr hat zum ersten Mal seit 9 Jahren beim Bundeswettbewerb teilgenommen. Hierzu haben 9 Jugendliche sechs Wochen trainiert! Und es hat gereicht: Nach guten Leistungen in einer Übung und einem Staffellauf erreichten die Jugendlichen den 3. Platz. Insgesamt haben 14 Mannschaften aus den Kreisen Wiesbaden – die Gastgeber waren -, Main-Taunus, Hochtaunus und Frankfurt teilgenommen.
Aus Frankfurt waren leider drei Mannschaften angetreten. Da jeder Kreis seine eigene Konkurrenz hat, erlangten Fechenheim und Niederursel mit noch besseren Leistungen die ersten beiden Plätze.
Das Jahr ist zwar bereits einige Monate alt, aber das praktische Jahr begann erst jetzt für die Jugendlichen.
Es ist zu einem Brand im Pfarrgarten der St. Bonifatiuskirche in der Holbeinstraße 70 gekommen. So lautet die Lage für die Jugendlichen. Sie rückten mit zwei Fahrzeugen zu dem Einsatz aus. Vor Ort fanden sie heraus, dass auch einige Personen vermisst werden. Um diese zu Retten mussten sie allerdings erst ein Feuer löschen.
Also hieß es: “Angriffstrupp mit einem Rohr zu Menschenrettung und Brandbekämpfung über das Gartentor vor!”
Die Schläuche waren schnell verlegt und die suche nach den Vermissten konnte beginnen. Ein Vermisster wurde auf einem Dach gefunden. Er musste in eine Trage eingebunden werden, damit er sicher aus der Gefahrenzohne gebracht werden konnte.
Mit drei Rohren wurde das Feuer gelöscht und der Einsatz erfolgreich abgeschlossen werden.
Auch in diesem Jahr trafen sich die Jugendlichen um einen neuen Ausschuss zu wählen.
Wie die Großen musste der Jugendgruppensprecher und der Kassierer jeweils ein Bericht über die Aktivitäten beziehungsweise die Kasse des vergangenen Jahres Rechenschaft ablegen. Nach dem Verlesen der Jahresberichte wurden das Protokoll der vergangenen Jahreshauptversammlung und die Berichte durch die Versammlung per Handzeichen genehmigt.
Es waren in diesem Jahr wieder einige Eltern anwesend. Ein Vater bedankte sich besonders bei allen Jugendlichen die den Mut haben sich demokratisch zu engagieren. Er lud alle auf eine Pizza und ein Getränk in die PizzaPasta-Factory ein.
Der neue Ausschuss setzt sich wie folgt zusammen:
Der neue Jugendgruppensprecher ist der 15-jährige Lukas. Als sein Stellvertreter wurde der ein Jahr jüngere Golo gewählt. Ebenfalls neu im Ausschuss ist Marian als 2. Beisitzer und zuständig für die Medienarbeit, NeuerKassierer ist Raphael geworden.
In ihren Ämtern wurden Daniela als 1. Beisitzerin, zuständig für das Kiosk, und Rico als Schriftführer bestätigt.
Die Jugendwarte bedanken sich herzlich bei allen aus ihren Ämtern geschiedenen Jugendlichen. Besonders geht der Dank an Sebastian, der in diesem Jahr in die Einsatzabteilung wechselt und langjährig die Jugendarbeit mit gestaltet hat.
Die Jugendlichen waren am letzten Schultag vor den Osterferien kam aus der Schule gekommen, da waren sie schon mit Koffern und viel Unternehmungsgeist im Feuerwehrhaus.
Die Fahrt dauerte ungefähr drei Stunden in Richtung Süden. Calw im Schwarzwald war das Ziel! Bei Pforzheim – kurz bevor es auf die Bundesstraße ging – staute es sich leider einige Kilometer.
In Calw teilten wir uns auf. Einige waren für den Einkauf zuständig, andere für das Kochen und Einrichten. Als alle wieder beisammen waren, gab es leckere Spätzle mit Geschnetzeltem und einen Salat. Abend spielten wir noch lange Wehrwolf bis alle seelig ins Bett fielen. Am nächsten Tag ging es ins Calwer Schwimmbad. Am Familiennachmittag war es menschenleer im Schwimmbäcken. Das nutzten alle nach leibeskräften aus und hatten bei Wasserball und Sprünge vom Drei-Meter-Brett eine heide Menge Spaß!
Abends fielen alle – vorallem die Betreuer – Bett!
Am Sonntag – leider bereits der letzte Tag unserer Fahrt – spielten wir im Garten und mussten das Haus auf vordermann bringen!
Im August werden wir uns wieder in den Schwarzwald sehen!
Die Feuerwehr informiert!
In der warmen Jahreszeit sind holzkohlebetriebene Grillgeräte in Garten, auf Balkonen, auf Campingplätzen und dergleichen die Renner der Saison. Bei unsachgemäßem Umgang können leicht Brand- und Unfallgefahren entstehen. Deshalb bittet der Nassauische Feuerwehrverband folgende Tipps zu beachten:
- Nur an zugelassenen Stellen grillen.
- Im Freien ebenen, feuerfesten Untergrund als sicheren Standort wählen.
- Nur ein standsicheres Gerät verwenden.
- Ausreichenden Sicherheitsabstand (mind. 2 bis 3 Meter) zu brennbaren Gegenständen (Gardinen, Sonnenschirme, Girlanden u.a.) einhalten.
- Ausreichenden Sicherheitsabstand zu Feld, Wald und Flur einhalten.
- Für alle Fälle Löschmittel (gefüllter Wassereimer, Feuerlöscher) bereitstellen.
- Flucht und Rettungswege freihalten.
- Vorsicht beim Entzünden!
- Holzkohle nur mit geeigneten Zündhilfen (z.B. Grillanzünder, Trockenspiritus, Pasten) in Brand setzen.
- Niemals flüssigen Brennstoff (z.B. Brennspiritus, Benzin, Alkohol) auf glimmende oder bereits glühende Holzkohle gießen. Dieses bedeutet Lebensgefahr! Diese brennbaren Flüssigkeiten haben einen sehr niedrigen Flammpunkt. Sie verdampfen bei Wärmeentwicklung sehr schnell. Dies gilt insbesondere beim Vorhandensein von Holzkohlenglut. Die explosionsartige Zündung dieses Dampf-Luft-Gemisches hat verheerende Folgen. Lieber Zeit, als die eigene Haut verlieren!
- Glut nicht durch Pressluft oder Sauerstoff anfachen.
- Auf schwer oder mindestens normal entzündliche Kleidung achten.
- Grillgeräte niemals von Kindern bedienen oder gar anzünden lassen.
- Kinder vom Gefahrenbereich fernhalten.
- Bei starkem Wind und Funkenflug Feuer sofort löschen.
- Heiße Asche, Holzkohlenreste u.ä. niemals unbeaufsichtigt lassen.
- Sämtliche Verbrennungsrückstände ablöschen, vorzugsweise mit Wasser.
- Holzkohle, Asche u.ä. niemals einfach auskippen und zurücklassen; wenn möglich eingraben und übererden.
Zum ersten Mal fand am 13.3.2010 der Stadtjugendfeuerwehrtag mit dem Kreisfeuerwehrverbandstag und dem Stadtminifeuerwehrverbandstag zusammen statt. Durch die Zusammenlegung sollte die Anzahl der Termine für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr vermindert werden. Dies konnte durch den Termin erreicht werden
, jedoch trotz einer großen Beteiligung aller Abteilungen war die Anzahl der Jugendlichen für den Stadtjugendfeuerwehrtag im Vergleich zu den Vorjahren leider nicht so stark. Im Vergleich zu den Vorjahren fanden die im Vorfeld angesetzten Arbeitsgruppen, aufgrund der Räumlichkeiten und der logistischen Durchführung (hier wurden neben Feuerwehrtechnischen Themen auch Themen aus der reinen Jugendarbeit mit den Jugendlichen erarbeitet) nicht statt. Dies hat leider das Interesse der Jugendlichen erheblich gemindert.

Der Dezernent für Brand- und Katastrophenschutz Volker Stein konnte den Jugendlichen nun endlich nach längerer Zeit die neuen Stiefel präsentieren, welche in diesem Jahr beschafft und an die Jugendlichen ausgeliefert werden sollen. Somit wird ein langjähriger Wunsch erfüllt, da die bisherige Ausrüstung der Jugendlichen bereits in die Jahre gekommen ist.
Herr Stefan Cornel mahnte alle Beteiligten und insbesondere die anwesenden Politiker für die Nachwuchsarbeit mehr zu tun, da aufgrund der demographischen Entwicklung die Mitgliederzahlen wie noch in den letzten Jahren nicht mehr ohne Integration von Migranten und Mädchen gesteigert werden können. Da die Möglichkeiten der Feuerwehr sehr begrenzt sind, ist es unter anderem auch Aufgabe der Politik dies als Thema in der Stadt Frankfurt zu machen, da ohne die Ehrenamtlichen Kräfte ein wirkungsvoller Katastrophenschutz nicht gewährleistet werden kann.
Besonders erfreulich waren die Ehrungen von verdienten und engagierten Jugendwarten, bzw. Mitgliedern der Stadtjugendfeuerwehr. So wurde mit der Ehrennadel der Hessischen Jugendfeuerwehr (HJF) in Silber Thomas Gangel und Gold Stefan Cornel ausgezeichnet. Mit der Floriansmedaille der HJF in Silber wurde Kerstin Weber, Tanja Hechler und Markus Frömmel, sowie in Gold Sascha Klein und Daniel de Marco ausgezeichnet.
Zur Bildergalerie auf der Stadtjugendfeuerwehrseite hier klicken.
Danke für den Text an die StJF!
In unserer Heimat lodern in wenigen Tagen wieder viele tausend Osterfeuer – doch dieser schöne Brauch führt jährlich auch zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen. Leider geraten regelmäßig Brände außer Kontrolle. Die Folge sind hohe Sach- oder sogar Personenschäden. Leider werden die Feuerwehren aber auch durch viele Fehlalarme belastet, weil Osterfeuer unsachgemäß abgebrannt werden. Die Feuerwehren geben folgende Tipps zum Osterfeuer
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Vergessen Sie nicht, Ihr Osterfeuer bei der dafür örtlich zuständigen Behörde anzumelden – Sie vermeiden so einen ärgerlichen Fehleinsatz der Feuerwehr, der unter Umständen gebührenpflichtig ist.
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Verwenden Sie nur trockene Pflanzenreste und unbehandeltes Holz – der Umwelt zuliebe. Kunststoffe wie Plastiktüten und Autoreifen, aber auch andere Abfälle haben im Osterfeuer nichts verloren.
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Denken Sie daran, das Brennmaterial kurz vor dem Anzünden noch einmal umzuschichten, damit Ihr Osterfeuer nicht zur Flammenfalle für Tiere wird.
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Halten Sie wegen Rauch und Hitze ausreichend Sicherheitsabstand zu Gebäuden und Bäumen (mindestens 50 Meter) und zu Straßen (mindestens 100 Meter) ein. Beachten Sie die Hauptwindrichtung.
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Seien Sie vorsichtig beim Anzünden. Brennbare Flüssigkeiten als Brandbeschleuniger bergen ein hohes Risiko:
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Offenes Feuer muss grundsätzlich beaufsichtigt werden. Sorgen Sie dafür, dass das Feuer sich nicht unkontrolliert ausbreiten kann. Passen Sie auf kleine Kinder auf. Sie unterliegen schnell der Faszination des Feuers und unterschätzen die ihnen unbekannte Gefahr.
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Brennen Sie nicht zuviel Material auf einmal ab, vermeiden Sie gefährlichen Funkenflug.
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Strohballen können sich allein durch die Hitzestrahlung entzünden und sind deshalb eine gefährliche Sitzgelegenheit.
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Vermeiden Sie Rauchbelästigung durch zu feuchtes Material – Ihre Nachbarn werden es Ihnen danken.
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Halten Sie eine Zufahrt für die Feuerwehr und den Rettungsdienst frei.
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Kleinere Verbrennungen kühlen Sie sofort mit Wasser. Bitte lassen Sie die Finger von so genannten Hausmitteln wie Mehl; sie stören die Heilung und führen zu schlimmen Narben. Bei größeren Verbrennungen alarmieren Sie sofort den Notarzt.
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Presseinformation Nr. 80/2009 vom 17. Dezember 2009
Die deutschen Feuerwehren geben Tipps für eine sicheres und frohes Fest
Berlin – Echte Kerzen verbreiten an Weihnachten mit ihrem warmen Schein besinnliche Stimmung, beleuchten Christbaum, Adventskranz und Gabentisch. Jedoch kann das faszinierende Flackern vor allem Kinder dazu verleiten, die Gefahren des Feuers zu vergessen. „Erwachsene sollten durch umsichtigen Umgang mit Feuer als gutes Beispiel vorangehen“, appelliert Ralf Ackermann, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).
„Jedes Jahr ereignen sich in Deutschland in der Weihnachtszeit mehrere tausend folgenschwere Brände, die durch den sorgsameren Umgang mit Kerzen und die größere Verbreitung von Rauchwarnmeldern vermieden werden könnten“, erklärt Ackermann.
Neun einfache Tipps der Feuerwehr helfen, Brände zu verhindern:
- Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen (Geschenkpapier, Vorhang) oder an einem Ort mit starker Zugluft auf.
- Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung, an die Kinder (und auch Haustiere) nicht gelangen können.
- Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen – vor allem nicht, wenn Kinder dabei sind! Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins!
- Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und Gestecken rechtzeitig, bevor sie heruntergebrannt sind: Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und wird zur Brandgefahr.
- In Haushalten mit Kindern sollten vor allem am Weihnachtsbaum elektrische Kerzen verwendet werden. Diese sollten ein Prüfsiegel tragen, das den VDE-Bestimmungen entspricht.
- Achten Sie bei elektrischen Lichterketten darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden.
- Wenn Sie echte Kerzen entzünden, stellen Sie ein entsprechendes Löschmittel (Wassereimer, Feuerlöscher) bereit.
- Wenn es brennt, versuchen Sie nur dann die Flammen zu löschen, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Ansonsten schließen Sie möglichst die Tür zum Brandraum, verlassen (mit Ihrer Familie) die Wohnung und alarmieren die Feuerwehr mit dem Notruf 112.
- Rauchwarnmelder in der Wohnung verringern das Risiko der unbemerkten Brandausbreitung enorm, indem sie rechtzeitig Alarm geben. Die kleinen Lebensretter gibt es günstig im Fachhandel – übrigens passen sie perfekt als Geschenk auf den Gabentisch!
Pressekontakt:
Silvia Darmstädter, Telefon (030) 28 88 48 8-23, E-Mail email hidden; JavaScript is required
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